Main menu:




Tobias Hölter in Autralien

tobias-holter-im-interview-bei-wwwkiteloopcontestcom-foto-by-paul-burton.JPGAls ich das erste mal darüber nachgedacht habe ein Jahr in Australien zu verbringen, war das erste was mir in den Sinn kam; Scheiße kann man da überhaupt kiten?Aus heutiger Perspektive die dümmste Frage die ich mir je gestellt habe!

Denn immerhin ist Australien nicht nur eine Nation sondern ein ganzer Kontinent und dabei ist doch schwer anzunehmen, dass sich dort irgendwo ein Platz zum Kiten finden lässt.tobias-holter-im-interview-bei-wwwkiteloopcontestcom-foto-by-dave-spruce.jpgKurz nach meiner Ankunft in Sydney hat es mich schon an die Westküste Australiens gelockt, Perth und Umgebung sollte landesweit die besten Windverhältnisse haben. Hier angekommen stellte ich schnell fest Australien ohne Auto ist ziemlich daneben. Wer sich hier fortbewegen will brauch einen fahrbaren Untersatz und so verbrachte ich die zwei ersten Monate damit zu arbeiten und mir so das Geld für ein Auto zusammen zu sparen. Während dessen schaffte ich es bei meiner ersten Freestyle Session in Australien das einzige Board zu brechen das ich hatte. Dank Manuel Bucks von Elbecustoms bekam ich nach einiger Zeit  endlich eine neue Planke, überreicht von unserem deutschen Meister (Mario), der mich hier für einige Wochen besuchte.Zwischen Dezember und Januar habe ich so gut wie jeden Tag auf dem Wasser verbracht. Den besten Wind hatte ich hier während genau dieser Zeit, was nicht heißt das die anderen Monate windlos sind.Aber der Sommer hier ist schon am besten, zahlreiche Festivals, die Leute haben Urlaub, der Wind stimmt immer und es ist scheiße heiß. Im Januar hatten wir Spitzentemperaturen um die 45 °C – Sonnenschutz ist wärmstens empfohlen! Auch finden hier Events wie Kitejam und Kitestock während dieser Zeit statt, nicht zu vergessen der Core Slider Jam. Es war eine super Zeit für mich in der ich mich mit nationalen und internationalen Talenten gut pushen konnte, um mich auf die Saison vorzubereiten.Die interessanteste Region abgesehen von den wundervollen Stränden, die sich entlang der gesamten Küste erstrecken, war für mich Margret River. Es unterscheidet sich dort sehr vom typischen Bild Australiens. Fruchtbarer Boden mit Eukalyptuswäldern, hügeliges Terrain  und abwechslungsreiches Klima mit mediterranen Temperaturen, machten die Region berühmt für seinen Wein, zahlreiche Breakes entlang seiner Küste machen es zum Anziehungspunkt vieler, vieler Surfer. Es heißt, dieser Landesteil West Australiens sei der beste zum Surfen.Kein Wunder also, dass sich die Szene der Wellenkiter dort etabliert hat und auch die ehemalige Deutsche- und Weltmeisterin Kristin Boese, hat sich dort niedergelassen.Für mich war es eine völlig neue Erfahrung in richtigen Wellen zu kiten und obwohl ich nicht den Freestyle dafür aufgeben würde, war es ein geniales Erlebnis!Zurückblickend muss ich sagen, dass ich es ein klein wenig bereue nicht den Norden des Kontinents erkundschaftet zu haben, aber ich habe viele Leute kennen gelernt und gute Freundschaften geknüpft. Ich bin also sicher, dass dies nicht mein letzter Besuch in Down Under war!

tobias-holter-im-interview-bei-wwwkiteloopcontestcom.jpgPS: Vieles hat sich für mich geändert seit dem ich hier bin, vor allem meine Internetpräsents aber auch ein neuer Sponsor neben JN-Kites ;) Seit Februar ist meine Homepage online. Wer mehr über mich, XCEL-Wetsuits und meinen Trip erfahren will, schaut dort einfach mal vorbei http://www.tobiashoelter.de und schaut sein neues Video an
Cheers, Tobi